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Freitag, 18. Januar 2013

schöner essen

... zum Beispiel mit der Sippe: 
Meine Schwester und ihr Mann waren bei uns, mitsamt ihrer bezaubernden Anna. Da dem Schwager Kuchen nicht so recht schmecken will, gab's mal wieder Brotzeit. Schön mit selbstgebackenem Roggenbrot, und da der Ofen ja schon mal an war, habe ich noch ein großartiges Pain Paillasse gebacken:


und -  schön wars! Wir haben lange gegessen, gesessen und erzählt!
Anna fand fand auch alles zum Strahlen schön:




Sonntag, 8. Juli 2012

nicht so toll wie gedacht: Zupfbrot

Heute abend wollten wir eigentlich grillen - aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht...
aber ich war ja nun mal geistig schon auf etwas Küchen-Vorbereitungs-Arbeit eingestellt, und daher habe ich  das geplante Zupfbrot von den Chefköchen doch gemacht... dazu sollte es dann einfach Würstchen aus der Pfanne (für den Schatz) und Hähnchenteile aus dem Ofen (für mich) geben....
Gott sei Dank gab es wenigstens das in erwartet guter Qualität, denn das Brot ist etwas trocken geworden...
ich werde es hier dennoch posten, denn _grundsätzlich_ war es ein hübsches Rezept:

ZUPFEBROT
AUS
500 gr Mehl, Type 550
1/2 Würfel Hefe
200 ml Wasser
einem Schluck Öl
1 TL Salz
2 TL Bruschetta-Würzzeugs vom Holländer

daraus einen Teig herstellen, 40 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ausrollen

 und mit 100 gr Kräuterbutter bestreichen

Diesen Teig mit dem Pizzaroller in Rechtecke rädeln


Diese Rechtecke zu einer "Rose" in die Springform reinbasteln...

Eine gute halbe Stunde backen, fertig...

Beim nächsten Mal nehm ich mehr Flüssigkeit in den Teig, weniger Hefe, längere Gehzeit, Ofen nicht so heiß...
oder ich back das gute Discounter-Ciabatta :-)

PS:
vorher war ich übrigens im Krankenhaus, Anna gucken... sooo süüüß!




Donnerstag, 24. Mai 2012

bin ich schon drin... oder was?

Ihr Lieben, es ist so was von on, mein Leben, ich kann Euch sagen... es ist halt völlig online - ohne Ende, echt! (auch wenn ich schon länger nicht mehr auf dieser Seite on war... darum hier ein Update :-)


Also, meine Postkarten, die sind zwar echt, aber sie verteilen sich halt über die ganze Welt, und den Überblick behalte ich - eben, online.
Meine gesendeten und empfangenen Karten bisher
Die "Highlight-Karte" des Monats muss ich uhhhnbedingt zeigen (dazu habe ich sie von meinem online-Postkartenbilder-Speicher" downgeloadet!)
das passiert, wenn man um "pictures of kings" bittet
und dann hatte ich auch noch ein echtes Erfolgserlebnis beim Joggen; oder eigentlich eher nach dem Ankommen: ich bin - durch die Vielzahl der von mir mit meinem rosa I-Pod gelaufenen Meilen!- hochgestuft worden bei nikerunning und darf mich nun stolze Userin im *orangen Level*!!!
Halllo-oh, wer hätte das noch vor kurzem gedacht? Falls es einer nicht glaubt (was ich verstehen könnte), hier ein Beweisbild
man beachte, wo der Pfeil steht: ORANGE!! (endlich!)
Aber ich habe ja auch ganz klassische Hobbies - im Moment vor allem Brotbacken, wie Ihr wisst.
Hier ist das Grillbrot vom letzten Sonntag (war leider etwas salzarm....)
roch super!
und das geht so (Rezept habe ich von der allerbesten Mini, etwas abgewandelt und dann anders geflochten)
REZEPT:
ca. 450 gr Mehl (550er)
1 Pack Trockenhefe                   miteinander vermischen.


1 TL Zucker
1 TL Salz (hätte MEHR sein dürfen)
120 ml warmes Wasser
1 Schale Kräuterfrischkäse aus dem Kühlregal              auch miteinander vermischen.


Dann die Flüssigkeit zum Mehl geben, gut kneten, 40 Minuten gehen lassen. In der Zeit kann man ruhig schon mal ein Grill-Vorbereitungs-Bier nehmen. Den Teig ausrollen und bestreichen mit


150 gr Butter
+ Pack Zwiebelsuppenpulver 
(das habe ich versucht nachzubauen, mit Röstzwiebeln, Salz, Knobi, weißem Pfeffer)


diese Zwiebelbutter auf dem ausgerollten Teig verstreichen, dann den Teig zu einer Rolle aufrollen (hat ja dann den "Zwiebelbutter-Swirl", hab ich leider nicht fotografiert). Dann die Rolle LÄNGS durchschneiden und die beiden halben Rollen umeinander drehen. Aufs Backblech und ca. 30 Minuten bei 180 ° C backen.
Währenddessen alle anderen relevanten Grillzutaten zusammenstellen und in den Garten tragen...


PS: wer die hinterlegten Links findet, darf einen ausgeben!!!

Sonntag, 13. Mai 2012

Pain Paillasse

So, da bin ich wieder - sorry, dass es sooo lange gedauert hat!

Ich kann über meinen neuesten Backerfolg berichten - Pain Paillasse, eine Spezialität, die eigentlich aus Genf kommt und von Bäckern nur unter Lizenz nachgebacken werden darf. Ich hatte es letzten Sonntag für die Brotzeit mit Schwester und Schwager gebacken, und es war echt ein Hit! Davon ist natürlich gaaar nix übrig geblieben, es scheint also geschmeckt zu haben...



...und darum  musste ich es erst noch mal backen, um Fotos davon machen zu können...
Nun aber:

das REZEPT ist denkbar einfach, ich habe mich dabei an das von Ulrike gehalten, aber statt Mehl 405 habe ich 550er genommen - mach ich immer, klappt einfach besser!

Es war wirklich lecker, außen ganz kross und mit splitternder Kruste, innen flauschig-saftig... und so geht das bei mir: 


500 gr Mehl Typ 550
300 ml kaltes Wasser
1/4 Würfel Frischhefe
1 TL Salz

alles fünf Minuten mit dem Handrührgerät verkneten, dann in eine Peng-Schüssel vom besten Plastikbecherhersteller mit dem sympathischen Vertriebsweg und für 12 Stunden in den Kühlschrank (oder Keller) - mehr Zeit schadet auch nicht. Danach auf ein stark bemehltes Brett kippen, den Teig mit beiden Händen fassen und gegeneinander drehen (wie beim Kordeln früher). 


Der Backofen muss währenddessen schon vorheizen, es braucht Knallhitze 



Ich hatte Daddys Backstein, darauf wurde dann der Teigling gelegt. Nach 15 Minuten die Hitze reduzieren auf 210°C und noch ein Viertelstündchen backen - und dann!! 


Etwas Selbstbeherrung hilft, sich nicht zu doll die Schnute zu verbrennen...

Dienstag, 6. März 2012

no knead bread

ja, ich auch... ich habe auch bei soo vielen Bloggern (zum Beispiel hier, hier und hier) vom no-knead-bread, dem nicht-kneten-Brot, gelesen. Und ich wollte das Rezept auch schon seit Ewigkeiten nachbacken....
mir fehlte nur immer noch der Topf (so einer sollte es sein, bitteschön). Aber die Vernunft hat gesiegt, ich habe nicht 150 Flocken rausgehauen für einen Bräter, den man danach nie wieder braucht, aber immer in der Küche rumstehen hat.. und darum habe ich mir Mamas Römertopf geliehen. (ist ja auch ökologisch gesehen viel besser!) Geliehen, ohne nachzudenken, sollte ich dazusagen. Denn Mamas Topf ist natürlich (Gott sei Dank!) ausgelegt für Fünfpfünder-Backschinken oder ca. acht Rouladen... wie soll da eine Masse von ca. 750 Gramm (VOR dem Backen) denn nicht  fladenflach werden!? Ich habe das Denken aber dann doch noch wieder angestellt, wenn auch nur kurzzeitig. So habe ich, nachdem ich heut nach Feierabend den zierlichen Teigklumpen begutachtet habe, beschlossen, das Brot im kleinen Gemüsetopf zu backen. So, und dann hab ich das Denken auch sofort wieder eingestellt...In den vorheizenden Ofen hab ich diesen Topf mitsamt Deckel reingestellt (sollte man so machen), nur um beim Rausnehmen bei 250°C (!) festzustellen, dass der Knopf solche Temperaturen nicht abkann... na, auch schon egal - schließlich ist der Slowcooker-Deckel ebenfalls bereits verschmort, als ich es einmal beim Slowcooken plötzlich mit der Eile bekam (verträgt sich ja auch soo gut, SLOW-cooken und es-eilig haben)... 
Ich habe also schön das runtergeschmorte Gummi vom Glasdeckel des kleinen Topfes gekratzt, den Teigbrocken rein in den heißen Pott und diesen mit mehr Alufolie abgedeckt, als die NASA zur Reparatur des Space-Shuttles brauchen würde (again: Ökosünde). Nach 50 Minuten kam dafür aber ein wunderschönes Brot aus der Hitze:



ich habe mich hierbei an Ankes Rezept gehalten: 

400 Gramm Mehl, Type 550, mit 320 ml Wasser, 1/2 Teelöffel Trockenhefe, 1+1/2 Teelöffel Salz und etwa 5 Esslöffeln Sesamsaat ganz kurz vermischt und einen Tag stehen lassen. Das lange Stehenlassen (Achtung: Schlaumeiermodus an) fördert  die Bildung von langen Glutensträngen, die dem Brot seinen eigenen Geschmack verleihen, den sonst nur gaanz begabte Bäcker hinkriegen (Schlaumeiermodus aus). Dann den klebrigen Teig auf ein staaark bemehltes Grubentuch gegeben, zwei Mal lässig zusammengefaltet und ab damit in den heißen Topf, 30 Minuten mit Aludeckel gebacken und  dann noch 20 Minuten ohne. Der Duft lockte auch den besten Mann von allen vom Sofa und weckte sofort Begehrlichkeiten:


wollen wir hoffen, dass ihn das über einen verschmorten Deckel hinwegtröstet... :-)
PS: Mama, ich bring Dir den Topf diese Tage wieder vorbei - ungenutzt!

Sonntag, 5. Februar 2012

Brot, selbstgebacken

Und erneut habe ich ein Brot gebacken! 
Es duftet köstlich, ich freue mich schon darauf, es anzuschneiden und zu probieren (Brot mit nüscht und Butter, hmm :-)
Hier noch das Rezept, falls jemand es nachbacken möchte (im Zweifelsfall ich selbst!)
500 gr feines Dinkelmehl
100 gr Maisgrieß
100 ml lauwarmes Wasser
200 ml lauwarme Milch
100 gr Butter, geschmolzen (oder Margarine)
1/2 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
1 gute Prise Brotgewürz
1 TL Honig 
60 gr gemischte Kerne, in heißem Wasser eingeweicht

alles mehrere Minuten lang mit dem Handrührer verkneten, 45 Minuten gehen lassen und in der kleinen gefetteten Backform bei 200° für 45 Minuten backen. Ich habe nichts mit Vorteig oder ähnlichem ausprobiert, obwohl viele Rezepte dazu raten... also, drückt mir die Daumen, dass es geklappt hat!

Montag, 30. Januar 2012

Abendbrot


Am meisten interessieren mich Foodie-Blogs. Ehrlich, ich bin besessen davon. Ich MUSS wissen, was Gabi zuletzt in ihrem Slowcooker gegart hat, ich liebe die Fotos von Lamiacucina, ich sabbere bei delicious days....
und von Blogs habe ich überhaupt durch "Julie and Julia" zum ersten Mal etwas gehört!
Jetzt möchte ich also auch mein Abendbrot posten, ich möchte, dass man (jedenfalls ich) noch in vier Jahren oder gar Jahrzehnten sehen kann, was ich zum Beispiel heute zusammengebraut habe... 
gut, es ist nicht das Abendessen, das wir heute hatten 
(sonst hätte ich ja nicht so auf dem "-brot" herumgeritten)
nein, es ist noch besser! ...und ich kann, während ich das hier tippe, noch riechen, wiiie viel besser es ist!
Ich habe heute mal wieder ein Zwiebelbrot gebacken! 
Sehr simpel, sehr arbeitsarm, aber auch seeehr lecker...
auch wenn mein Blog erst in den Babyschuhen steckt -  allein, dass ich dieses Foto einstellen kann, ist all die "ist das richtig so!?" und "Mist, wo ist das hin!?" wert!