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Montag, 1. Dezember 2014

DEZEMBER

Auch diesen Monat habe ich einige Pläne - ich freue mich schon und bin gespannt auf folgendes:


  • Weihnachtsplätzchen backen
  • endlich diese nervige Erkältung aus dem letzten Monat loswerden
  • schick essen gehen mit einem Haufen Leuten
  • den Weihnachtsmarkt in Clemenswerth und in Leer mit den Eltern besuchen
  • mit meiner Nichte weihnachtsbasteln
  • eine Inge-Dinge-Woche durchführen
  • mit den Nachbarinnen einen Weihnachtsmarktbummel in unserer Stadt unternehmen
  • eine ganze frische Ente zubereiten
  • zwei Wochen Ferien genießen!
  • mich mit meinem neuen Smartphone beschäftigen :-)
  • ...und mich über den Adventskranz von Heiki freuen:







Mittwoch, 6. November 2013

Bald weihnachtet es sehr

...  und ich versuche, schon mal in Stimmung zu kommen!
Seit einigen Jahren packe ich im November ein Weihnachtsgeschenk für ein Kind, das ganz weit weg wohnt, das ich gar nicht kenne, das auch über mich nichts weiß....
Diese Organisation bringt meine Gaben dann irgendwohin, gibt sie dort an die Kleinen und feiert Weihnachten eben auf diese Art - etwas kleiner halt, "Weihnachten im Schuhkarton" eben.
 
Klar tue ich das für die Kinder, aber auch.... haaach, es macht mir schon Spaß, mir zu überlegen, was in die Kiste soll, womit ich jemanden eine Freude machen kann, den ich gar nicht kenne und in den mich eigentlich auch nicht hineinversetzen kann... überlegen, aussuchen, zusammenstellen - schööön!
Und dann geht's zu Hause ja erst richtig los: einen alten Schuhkarton über und über mit Geschenkpapier bekleben, die guten Sachen hineinfüllen, noch eine Karte schreiben, Schleife drum.... haach, ich sags ja: das macht mir selber auch Freude!
 

MERRY CHRISTMAS

 
Und das hab ich in diesem Jahr eingepackt:
Warme Socken, Buntstifte, viele Luftballons, Haarklammern und Modellautos, dazu irrwitzig  viele Gummibärchen und weihnachtliche Schokolollies....
und (fürs gute Gewissen) noch Kinderzahnbürsten in wunderbar bunt :-)
 

Sonntag, 8. Juli 2012

nicht so toll wie gedacht: Zupfbrot

Heute abend wollten wir eigentlich grillen - aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht...
aber ich war ja nun mal geistig schon auf etwas Küchen-Vorbereitungs-Arbeit eingestellt, und daher habe ich  das geplante Zupfbrot von den Chefköchen doch gemacht... dazu sollte es dann einfach Würstchen aus der Pfanne (für den Schatz) und Hähnchenteile aus dem Ofen (für mich) geben....
Gott sei Dank gab es wenigstens das in erwartet guter Qualität, denn das Brot ist etwas trocken geworden...
ich werde es hier dennoch posten, denn _grundsätzlich_ war es ein hübsches Rezept:

ZUPFEBROT
AUS
500 gr Mehl, Type 550
1/2 Würfel Hefe
200 ml Wasser
einem Schluck Öl
1 TL Salz
2 TL Bruschetta-Würzzeugs vom Holländer

daraus einen Teig herstellen, 40 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ausrollen

 und mit 100 gr Kräuterbutter bestreichen

Diesen Teig mit dem Pizzaroller in Rechtecke rädeln


Diese Rechtecke zu einer "Rose" in die Springform reinbasteln...

Eine gute halbe Stunde backen, fertig...

Beim nächsten Mal nehm ich mehr Flüssigkeit in den Teig, weniger Hefe, längere Gehzeit, Ofen nicht so heiß...
oder ich back das gute Discounter-Ciabatta :-)

PS:
vorher war ich übrigens im Krankenhaus, Anna gucken... sooo süüüß!




Sonntag, 1. Juli 2012

Znacht-ässe - Eigenössisches im Emsland

Schweizer Wurzeln sind schweizer Wurzeln, die fragen nicht nach Geburtsort, glaube ich :-)
Und damit der Arno auch etwas davon hat -außer dass ich immer die genaue Uhrzeit weiß-, gibt es öfter seine Leibspeise - Rööschti!
Er kann sich da reinlegen, so sehr liebt er das... im Herbst am liebsten mit einer schlichten Pilzsauce, im Sommer natürlich auch gerne mit Rindfleischsalat....
und im Moment ist... genau, Sommer!
also gab es heute Rösti mit Rindfleischsalat. Das hatte ich dem Schatz auch gestern schon vollmundig angekündigt, daher gab es also auch kein Zurück in der Küche heute abend...
meine Küche, allerdings, ist ein schwarzes Loch (wie ich hier schon mal erwähnt hatte, ist so manches in meinem Leben ein schwarzes Loch)
Jedenfalls war die Rohkostreibe vom freundlichen Schweden verschwunden... aber man kann ja damit vor dem Gourmet-Schatzi nicht den Umstieg auf Bratkartoffeln begründen - zumal mir die sowieso nie so gut gelingen...
also, die Käsereibe in die Hand und geduldig geraffelt:

Gefühlte 90 Minuten später waren die Erdäpfel endlich in der Pfanne und brutzelten friedlich ihrer Bestimmung entgegen:



Dazu gab es einen Rindfleischsalat. der zwar wirklich sehr gut schmeckte, aber nicht sooo gut aussah:



Das Rindfleisch hatte ich schön im Slowcooker gegart (ungefähr nach dieser Methode), und beim Schneiden zerfaserte es sich dann fürchterlich. 

Boah, wir sind pappsatt!!

Sonntag, 24. Juni 2012

Spiralsöckchen

Endlich sind sie fertig!
Ich habe für meine Kollegin Sabrina, die im September entbindet, ein paar Babysöckchen gestrickt (also, nicht für Sabrina, sondern natürlich für den neuen Erdenbürger!)
hier sind sie:
Für eine Vorstellung vom Größenverhältnis habe ich meine Finger mitfotografiert
(Babies müssen winzige Füßchen haben!)


ich habe sie nach der Spiralsocken-Methode gestrickt, Größe und Länge genau nach Anleitung, dann passen sie auch bei zwei linken Füßchen :-)
außerdem wachsen diese Socken so sozusagen mit, da sie keine Ferse haben.


Ich freu mich schon, Sabrina diese Strickwaren zu übergeben - hoffentlich freut sie sich genauso!

Montag, 18. Juni 2012

Pina Colada aufs Brot

Mein letztes "Geschenke-aus-der-Küche"-Buch habe ich mir beim Lebensmitteldiscounter gegönnt...

und bereits vor einigen Wochen etwas daraus -leicht variiert-  nachgekocht, was nun immer beliebter wird bei uns: Pina-Colada-Konfitüre!

Die schmeckt so, wie der Song  von Rupert Holmes klingt, immer noch topaktuell :-)


So gehts:
1 Ananas ( Schälen, is` klar!)
und eine Büchse Kokoscreme
in einen Topf geben, mit weißem Rum und Limettensaft auf 1 Kilo bringen (von beidem nur einige Pinneken) und pürieren. Dann mit 1 Kilo Gelierzucker 1:1 (oder halt 500 Gramm 2:1-Zucker) aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach unbedingt Gelierprobe machen! Der Aloohol ist ein Teufel, der das Gelieren manchmal vereitelt - dann mit einem Beutel Zitronensäure vom Doktor mit dem Öh nachhelfen. 
Alles in Gläser füllen und sich drüber freuen...
oder halt verschenken, damit macht man sich -habe ich gemerkt- seeehr beliebt!

So sieht es aus, wenn es fertig ist zum Überreichen:



Dieses Glas geht übrigens an Ingrid, die Zucker in ungeheuren Mengen gegen ihren Premieren-Probenstress zu sich nehmen darf - ich freu mich schon DARAUF!

Sonntag, 13. Mai 2012

Pain Paillasse

So, da bin ich wieder - sorry, dass es sooo lange gedauert hat!

Ich kann über meinen neuesten Backerfolg berichten - Pain Paillasse, eine Spezialität, die eigentlich aus Genf kommt und von Bäckern nur unter Lizenz nachgebacken werden darf. Ich hatte es letzten Sonntag für die Brotzeit mit Schwester und Schwager gebacken, und es war echt ein Hit! Davon ist natürlich gaaar nix übrig geblieben, es scheint also geschmeckt zu haben...



...und darum  musste ich es erst noch mal backen, um Fotos davon machen zu können...
Nun aber:

das REZEPT ist denkbar einfach, ich habe mich dabei an das von Ulrike gehalten, aber statt Mehl 405 habe ich 550er genommen - mach ich immer, klappt einfach besser!

Es war wirklich lecker, außen ganz kross und mit splitternder Kruste, innen flauschig-saftig... und so geht das bei mir: 


500 gr Mehl Typ 550
300 ml kaltes Wasser
1/4 Würfel Frischhefe
1 TL Salz

alles fünf Minuten mit dem Handrührgerät verkneten, dann in eine Peng-Schüssel vom besten Plastikbecherhersteller mit dem sympathischen Vertriebsweg und für 12 Stunden in den Kühlschrank (oder Keller) - mehr Zeit schadet auch nicht. Danach auf ein stark bemehltes Brett kippen, den Teig mit beiden Händen fassen und gegeneinander drehen (wie beim Kordeln früher). 


Der Backofen muss währenddessen schon vorheizen, es braucht Knallhitze 



Ich hatte Daddys Backstein, darauf wurde dann der Teigling gelegt. Nach 15 Minuten die Hitze reduzieren auf 210°C und noch ein Viertelstündchen backen - und dann!! 


Etwas Selbstbeherrung hilft, sich nicht zu doll die Schnute zu verbrennen...